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2XKO

Riot betritt die Kampfarena – und haut direkt voll durch.

Erscheinungsjahr
2026
Genre
fighting
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Kurzfazit

Riot schafft mit 2XKO das Kunststück, einen Free-to-Play-Fighter zu bauen, den die FGC ernst nimmt: tiefes Tag-System, exzellenter Online-Betrieb und ein Fuse-Mechanismus, der jedes Match anders gestaltet. Kleines Roster und teure Skins trüben das Bild – das Spielgefühl entschädigt dafür mehr als genug.

Warum sich das Spiel lohnt

  • Fuse-System als echter Genre-Innovator: Team-Regeln per Match-Auswahl anpassbar
  • EVO-Mitgründer Tom Cannon als Executive Producer – FGC-DNA garantiert
  • True 2v2: Echter Coop-Modus, in dem jeder Spieler einen Champion übernimmt
  • Rollback-Netcode über Riots eigene Infrastruktur – eines der besten Online-Fundamente im Genre
  • Alle Champions offline und im Training frei spielbar – auch nicht freigeschaltete
  • Von Eurogamer bis IGN Italy: 100% Empfehlungsrate auf OpenCritic

Worauf du achten solltest

  • Das Launch-Roster mit 12 Champions ist für einen Franchise-Fighter klar zu knapp bemessen
  • Vollständiges Fehlen eines Singleplayer-Story- oder Arcade-Modus schließt eine große Spielergruppe aus
  • Die Monetarisierung durch teure Skin-Bundles und Battle Pass wirkt gemessen am Free-to-Play-Versprechen aggressiv
  • PS5-Version litt zum Launch unter deutlichem Screen-Tearing – ein technischer Makel, der mehr Polishing erfordert

Gameplay & Spielprinzip

Das Kampfsystem kombiniert einen zugänglichen Einstieg mit echter Tiefe: Statt komplizierter Motions löst du Specials per einfachem Knopfdruck aus. Fortgeschrittene Spieler finden in champion-spezifischen Mechaniken – Darius' Wound-System, Ahris Foxfire-Ladungen, Warwicks Rage-Meter – ihren Spielraum. Das Fuse-System ist das eigentliche Alleinstellungsmerkmal: Du wählst vor jedem Match eine Fuse, die das gesamte Team-Regelwerk verändert. Juggernaut macht deinen Point-Champion zum 1v2-Monster, Freestyle erlaubt mehrfaches Taggen innerhalb eines Combos. Dazu kommen Assist-Aktionen, Pushblock, Parry und der Dynamic-Safe-Burst – das Risiko-Belohnungs-Gefüge jedes Matches ist so reich wie bei deutlich teureren Mitbewerbern. Der optionale Pulse-Combo-Modus für Einsteiger lässt beeindruckende Kombos per vereinfachten Inputs ausführen, kann aber jederzeit deaktiviert werden.

Story & Atmosphäre

2XKO besitzt keinen klassischen Singleplayer-Storymodus. Die Welt von Runeterra dient als ästhetisches Fundament: Champions wie Ahri, Darius, Ekko, Braum, Vi, Jinx oder Caitlyn bringen ihre aus League of Legends bekannten Persönlichkeiten mit – scharf übersetzt in Kampfstile und Animationen. Lead Champion Designer Alex „Blinkity" Jaffe beschreibt den Ansatz als Destillat: Die League-Kits seien eine „Abstraktion" des Originals, in 2XKO entstehe die vollwertige, facettenreiche Version davon. Das Ergebnis sind Champions, die sich sowohl für Fans des MOBAs wie für Fighting-Game-Newcomer ohne LoL-Vorwissen unmittelbar lesbar anfühlen. Voice-Acting und Charaktermomente in den Kämpfen transportieren die Persönlichkeiten überzeugend – auch wenn ein ausgewachsener Narrations-Modus fehlt.

Für wen ist das Spiel – und für wen nicht?

Ideal für:

Fighting-Game-Fans, die einen mechanisch tiefen Tag-Fighter suchen. LoL-Spieler, die ihre Lieblings-Champions in einem anderen Genre erleben wollen. Duos, die echtes kooperatives Kämpfen auf Profi-Niveau wollen.

Eher nicht für:

Wer einen umfangreichen Story- oder Arcade-Modus erwartet, wird enttäuscht. Auch reine Casual-Spieler, die einen schnellen Fun-Fighter ohne Lernkurve suchen, sind hier falsch – 2XKO bestraft mangelndes Systemwissen auch im unteren Skill-Bereich.

Häufige Fragen zu 2XKO

Ist 2XKO wirklich komplett kostenlos?
Ja – der Download und der Zugang zum Online-Modus, Ranked und allen Kern-Systemen kosten nichts. Sechs der zwölf Launch-Champions sind jedoch zunächst gesperrt und müssen entweder durch Spielzeit und In-Game-Credits oder per Direktkauf freigeschaltet werden. Ein Champion kostet umgerechnet rund 10 Euro. Kosmetik wie Skins, Chromas und Battle Pass sind zusätzlich kostenpflichtig – hier greift die Monetarisierung spürbar zu.
Brauche ich Kenntnisse von League of Legends, um 2XKO zu verstehen?
Nein. Das Spiel funktioniert vollständig ohne Vorwissen aus dem MOBA. Die Champions bringen ihre Persönlichkeiten und Fähigkeiten mit, aber alle Mechaniken werden im Spiel erklärt. Viele Reviewer berichten, 2XKO auch ohne LoL-Background sofort genossen zu haben.
Wie funktioniert der 2v2-Coop-Modus genau?
Im Duo-Modus übernimmt jeder Spieler einen der beiden gewählten Champions – einer spielt den Point-Charakter (aktiver Kämpfer), der andere den Assist. Beide koordinieren Assists, Tags und Fuse-Effekte in Echtzeit. Das Ergebnis ist ein echtes kooperatives Kampferlebnis, das sich von klassischen Solo-Fightern fundamental unterscheidet.
Was ist das Fuse-System?
Vor jedem Match wählt jedes Team eine Fuse – einen Gameplay-Modifier, der die Regeln für das gesamte Match verändert. Der Juggernaut-Fuse buffert den Point-Champion für 1v2-Situationen, der Freestyle-Fuse erlaubt mehrfaches Taggen innerhalb eines Combos. Weitere Fuses erlauben u.a. Back-to-Back-Assists oder doppelte Supers. Das System sorgt dafür, dass kein Match gleich abläuft.
Auf welchen Plattformen ist 2XKO verfügbar und gibt es Cross-Play?
2XKO ist auf PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC (via Riot-Launcher) verfügbar. Cross-Play ist plattformübergreifend aktiv, Account-Fortschritt wird plattformübergreifend geteilt.
Ist 2XKO für Einsteiger geeignet?
Bedingt. Das Spiel bietet einen Pulse-Combo-Modus, der beeindruckende Kombos per vereinfachten Inputs ermöglicht, und ein umfassendes Tutorial-System mit bis zu 23 Combo-Trials pro Champion. Wer jedoch gegen erfahrene Spieler antreten will, wird schnell merken, dass 2XKO trotz zugänglichem Einstieg eine erhebliche Lernkurve besitzt. Casual-Spieler ohne Bereitschaft, Systeme zu verinnerlichen, könnten frustriert werden.
Wie sieht die kompetitive Szene aus?
Riot hat von Beginn an auf Community-Turniere gesetzt: Bereits 2025 wurden über 22 Events gesponsert, bis Jahresende fanden weltweit über 1.500 Community-Turniere statt. Für 2026 läuft die 2XKO Competitive Series mit fünf Majors – darunter Events bei EVO 2026. Riot arbeitet direkt mit bestehenden FGC-Veranstaltern zusammen, statt eine eigene Liga zu betreiben.
Kann ich gesperrte Champions ausprobieren, ohne sie zu kaufen?
Ja – das ist einer der stärksten Punkte des Monetarisierungsmodells. Alle Champions, auch nicht freigeschaltete, sind im Training-Modus und im Offline-Modus vollständig spielbar. Du kannst sie also ausgiebig testen und Kombos erlernen, bevor du dich für einen Kauf entscheidest. Im Online-Ranked sind sie jedoch erst nach dem Freischalten verfügbar.