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PlayStation Neu

Cairn

Jede Griff zählt — Cairn ist das ehrlichste Kletterabenteuer, das du je gespielt hast.

Erscheinungsjahr
2026
Genre
adventure
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* Affiliate-Link – keine Mehrkosten für dich.

Kurzfazit

Cairn lässt dich eine Profi-Kletterin Glied für Glied einen unbezwungenen Gipfel hinauftreiben — mit echtem Survival-Druck, begrenzten Ressourcen und einer Geschichte über Obsession, die unter die Haut geht. Langsam, fordernd, unvergesslich.

Warum sich das Spiel lohnt

  • Glied-für-Glied-Kletter-Physik ohne automatische Snap-Punkte
  • Biwak-System: kochen, schlafen, Finger tapen, Pitons reparieren
  • Emotionales, vollvertontes Narrativ über Avas innere Dämonen
  • Freie Routenwahl auf dem gesamten Berg
  • Free-Solo-Modus mit Permadeath für Hardcore-Aufsteiger
  • Visueller Stil nach Graphic-Novel-Künstler Mathieu Bablet

Worauf du achten solltest

  • Framerate auf dem offenen Berg konstant unter 30 FPS auf PS5
  • Gelegentliche Glitches bei Kollisionsabfrage und Gliedmaßen-Positionen
  • Lernkurve bleibt auch nach Stunden steil — nicht für jeden zugänglich

Für wen ist das Spiel – und für wen nicht?

Ideal für:

Spieler, die meditative, fordernde Erlebnisse schätzen — Fans von Death Stranding, Jusant oder The Long Dark, die echte Konsequenz in jedem Schritt wollen.

Eher nicht für:

Action-Enthusiasten, die flotte Gameplay-Loops und sofortige Belohnungen erwarten. Wer mit langsamen Spielen oder hohem Frustrationspotenzial nichts anfangen kann, wird hier nicht glücklich.

Häufige Fragen zu Cairn

Wie lange ist Cairn?
Die Hauptstory dauert rund 12 bis 15 Stunden. Wer alle Nebenrouten, Geheimnisse und Side-Content erkunden will, kann bis zu 30 Stunden investieren.
Wie funktioniert das Klettersystem in Cairn?
Du bewegst jedes Glied von Protagonist Aava einzeln: Handgriff setzen, Fuß nachziehen, Balance halten. Es gibt keine automatischen Snap-Punkte — du platzierst Hände und Füße manuell an der Felswand. Das Spiel wählt, welches Glied als nächstes bewegt wird, aber die Platzierung liegt bei dir. Stamina, Körperwinkel und Gleichgewicht spielen dabei ständig eine Rolle.
Ist Cairn sehr schwer?
Das Spiel ist fordernd, bietet aber umfangreiche Schwierigkeitsoptionen. Auf dem Standardschwierigkeitsgrad ist es herausfordernd, aber nicht brutal. Der optionale Free-Solo-Modus schaltet Permadeath ein und richtet sich an sehr erfahrene Spieler. Wer Assists nutzt, kann die Erfahrung deutlich zugänglicher gestalten.
Was passiert, wenn Aava stürzt?
Du fällst zurück zum zuletzt eingeschlagenen Piton (Haken), der als Checkpoint dient. Pitons sind begrenzt und müssen aus Materialien repariert oder gesammelt werden. Im Free-Solo-Modus ist ein Sturz tödlich und bedeutet Neustart.
Gibt es eine Story in Cairn?
Ja — und eine bemerkenswert gute dazu. Die Geschichte folgt Kletterin Aava auf ihrer Obsession, den unbezwungenen Mount Kami zu bezwingen. Sie wird über vollvertonte Cutscenes und Nachrichten entfaltet, die ihr Assistent von unten weiterleitet. Thematisch geht es um Obsession, Selbstaufopferung und die Frage, was man für sein größtes Ziel bereit ist zu opfern.
Ist Cairn auf PS5 technisch gut?
Durchwachsen. Im Indoor-Tutorial läuft das Spiel flüssig, auf dem offenen Berg hält die Framerate jedoch kaum 30 FPS. Da die Spielgeschwindigkeit grundsätzlich langsam ist, fällt das weniger auf als in anderen Genres. Gelegentliche Frame-Hänger und kleinere Kletter-Glitches sind vorhanden, ruinieren aber die Erfahrung nicht.
Von welchem Studio stammt Cairn?
Cairn wurde von The Game Bakers entwickelt und veröffentlicht — einem kleinen französischen Studio mit 17 Mitgliedern, das bereits mit Furi (2016) und Haven (2020) für Aufsehen gesorgt hat. Cairn gilt als ihr bislang ambitioniertestes und stärkstes Projekt.
Lohnt sich Cairn für Nicht-Kletterer?
Unbedingt. Das Spiel setzt kein Vorwissen über Klettern voraus und erklärt alle Mechaniken schrittweise. Die emotionale Geschichte und die meditative Atmosphäre sprechen auch Spieler an, die sich normalerweise nicht für das Thema Bergsteigen interessieren.